Loaded Nylgut CD/CDL

Artikelnummer: CD/CDL

Saiten vom Typ CD sind synthetische Saiten für Bass- und Mittellagen der Laute und Barockgitarre (Länge 120cm). CDL-Saiten hingegen sind für freischwingende Bässe von ca.115-135cm von Theorbe und Erzlaute konzipiert (Länge 150cm).

Kategorie: Aquila - Red Series (loaded Nylgut) CD/CDL

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CD- und CDL-Saiten zeichnen sich durch ein hohes standardisiertes spezifisches Gewicht aus, das durch metallische Kupferpulvereinlagerung während der Extrusion erreicht wird (es werden keine Quecksilber- oder Bleisalze verwendet). Die satinierte Oberfläche ist dem geschliffenen Naturdarm ähnlich. Der Klang ist kraftvoll und warm, mit kurzem Sustain, ohne die übermäßige Brillanz, die für moderne umsponnene Saiten typisch ist, sich perfekt mit den höher gestimmten Saiten mischend.

ACHTUNG! Für den einsaitigen Gebrauch (mit hoher Zugkraft) auf Theorben/Chitarronen sind CD-Saiten erst ab dem 6. Chor zu empfehlen. Für den 5. Chor sollten CDL-Saiten Verwendung finden, da sonst die Gefahr des Reißens besteht!

Das richtige Aufziehen dieser Saiten (n. M. Peruffo):

Sowohl die CD- als auch die CDL-Saiten bestehen aus einem synthetischen Elastomer, das sich dadurch auszeichnet, dass es nicht gleitet (deshalb werden Elastomere auch für die Sohlen von Schuhen verwendet). Das bedeutet, dass die übliche Verfahrensweise des Saitenaufziehens nicht wie erwartet funktioniert und zu unerwarteten Saitenbrüchen führen kann: Tatsächlich führt die schlechte Gleitfähigkeit des Materials zu einer höheren Spannung im Bereich zwischen Wirbel und Sattel im Vergleich zur Spannung zwischen Sattel und Steg.

Der CD-Typ ist an sich sehr widerstandsfähig: nur als Beispiel, eine 145CD-Saite wird erst bei einer linearen Zugkraft von 12 kg reißen.

Die korrekte Vorgehensweise sieht vor, dass die Saite, sobald sie am Wirbel befestigt ist, während des gesamten Erststimmvorgangs ständig aus der Nut des Sattels herausgehalten werden muss und erst dann in die Nut gelegt wird, wenn sie mit den Händen gezogen und auf den gewünschten Ton gestimmt wurde.

Auf diese Weise ist die Spannung zwischen Wirbel und Sattel die gleiche wie die zwischen Sattel und Steg, was eine hohe Stimmstabilität und Bruchsicherheit gewährleistet.

Die Verwendung von Schmiermitteln wie Graphit in den Rillen des Sattels hat sich nicht als nennenswerter Vorteil erwiesen.

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